Wie gelingt der Weg in die Selbstständigkeit? Welche Erfahrungen machen Unternehmerinnen auf ihrem Weg und welche Tipps können sie angehenden Gründerinnen mitgeben? Antworten auf diese Fragen erhielten 24 gründungsinteressierte Frauen am 10. Juni 2026 bei der Veranstaltung „Netzwerken unter Bildern“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main!
Im Rahmen der Initiative FRAUEN unternehmen kamen Frauen, die gründen möchten, zusammen, um von erfahrenen Unternehmerinnen zu lernen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und neue Impulse für ihre berufliche Zukunft mitzunehmen. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Vorbilder und starke Netzwerke sind, wenn Frauen gründen und ihre Geschäftsideen erfolgreich umsetzen möchten.
Frauen gründen erfolgreich mit starken Vorbildern
Im Mittelpunkt des Nachmittags standen mehrere Gesprächsrunden mit den Vorbild-Unternehmerinnen Barbara Eichelmann-Klebl, Kornelia Exner, Corinna Graf-Tekin und Marlinda Robinson. In persönlicher Atmosphäre berichteten die Unternehmerinnen von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Jede Teilnehmerin hatte die Möglichkeit, sich mit drei der vier Unternehmerinnen auszutauschen und individuelle Fragen zu stellen. Dabei ging es unter anderem um den Gründungsprozess, die Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum, den Aufbau eines Netzwerks sowie den Umgang mit Unsicherheiten und Rückschlägen.
Die Offenheit der Unternehmerinnen kam bei den Teilnehmerinnen besonders gut an. Viele nutzten die Gelegenheit, um konkrete Fragen zu stellen und wertvolle Einblicke in den Unternehmerinnenalltag zu erhalten.
Vorbild-Unternehmerin Marlinda Robinson zeigte sich begeistert vom Austausch:
„Es ist immer wieder inspirierend zu erleben, wie viele engagierte Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchten. Die Gespräche waren offen, ehrlich und voller Energie. Genau solche Begegnungen machen Mut und zeigen, dass Frauen gründen können, wenn sie Unterstützung, Vorbilder und ein starkes Netzwerk an ihrer Seite haben.“
Netzwerken als wichtiger Erfolgsfaktor für Gründerinnen
Neben den Gesprächen mit den Unternehmerinnen stand vor allem das Netzwerken im Fokus der Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen nutzten jede Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Visitenkarten wechselten die Besitzerinnen, Ideen wurden diskutiert und erste Verbindungen für zukünftige Kooperationen geknüpft. Gerade für Frauen, die gründen möchten oder sich noch in der Orientierungsphase befinden, sind solche Netzwerke von unschätzbarem Wert!
Eine Teilnehmerin zog ein durchweg positives Fazit:
„Die Gespräche mit den Unternehmerinnen haben mir viele neue Perspektiven eröffnet. Besonders motivierend war für mich zu sehen, dass jede ihren eigenen Weg gefunden hat. Ich nehme viele konkrete Impulse, neue Kontakte und vor allem mehr Vertrauen in meine eigene Gründungsidee mit.“
Kunst und Unternehmergeist im Museum Angewandte Kunst
Ein besonderes Highlight war die Führung durch die Ausstellung „Wolle. Seide. Widerstand“. Die Teilnehmerinnen erhielten spannende Einblicke in die Geschichten hinter außergewöhnlichen Teppichen und deren kulturelle sowie gesellschaftliche Bedeutung.
Die Ausstellung bot einen inspirierenden Rahmen für die Veranstaltung und sorgte für viele interessante Gespräche auch außerhalb der Gesprächsrunden mit den Unternehmerinnen. Die Teilnehmerinnen zeigten sich von den Exponaten und den dahinterstehenden Geschichten begeistert.
Gemeinsam Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit stärken
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit jumpp – Frauenbetriebe e. V. im Rahmen des Projekts „UFO – Unternehmerinnenforum RheinMain“ sowie dem Career Service der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.
Formate wie „Netzwerken unter Bildern“ machen deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen, ehrliche Erfahrungsberichte und starke Netzwerke für angehende Gründerinnen sind. Sie schaffen Räume für Austausch, Inspiration und gegenseitige Unterstützung.
Der große Zuspruch der Teilnehmerinnen zeigte einmal mehr: Wenn Frauen gründen möchten, sind Vorbilder, Vernetzung und praxisnahe Einblicke besonders wertvoll. Die Veranstaltung im Museum Angewandte Kunst bot dafür den idealen Rahmen und machte vielen Teilnehmerinnen Mut, die nächsten Schritte auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu gehen!
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