Girls’ Day 2026: Wie Unternehmerinnen Mädchen in der Emscher-Lippe-Region inspirieren

Teilnehmerinnen des Girls’ Day 2026 in der Emscher-Lippe-Region bei Rewe Gödecke

Am 23. April 2026 wurde die Emscher-Lippe-Region zu einem Ort voller Neugier, Mut und neuer Perspektiven: Beim bundesweiten Girls’ Day nutzten zahlreiche Schülerinnen die Gelegenheit, hinter die Kulissen von Unternehmen zu blicken – und vor allem: Unternehmerinnen persönlich kennenzulernen.

Wir haben im Rahmen der Initiative FRAUEN unternehmen und in enger Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten aus zwölf Kommunen in diesem Jahr ein Berufsbild besonders in den Fokus gerückt: die Unternehmerin. Unter dem Motto „Ich werde Chefin“ öffneten engagierte Vorbild-Unternehmerinnen ihre Türen und gaben authentische Einblicke in ihren Alltag, ihre Entscheidungen und ihre ganz persönlichen Wege in die Selbstständigkeit.

„Ich werde Chefin“ – Unternehmerinnentum zum Anfassen

26 Schülerinnen machten sich im Rahmen der Girls’ Day Safari auf den Weg zu Unternehmen in Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen. Statt trockener Theorie erwartete sie ein praxisnaher Blick hinter die Kulissen – und echte Gespräche auf Augenhöhe.

Bei Kerstin Neuhaus-Ameti von OSUCAS GmbH in Castrop-Rauxel wurde schnell deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen sind: „Es war wirklich eine coole Sache – die Mädels waren erst etwas verhalten, aber wir haben sie ‚geknackt‘“, berichtet sie lachend.

Was dann folgte, zeigt, wie wirkungsvoll solche Formate sein können: Es haben sich sogar zwei junge Damen für einen Minijob beworben, weil es ihnen bei uns so gut gefallen hat. Das ist wirklich ein schönes Zeichen.“

Auch bei Melanie Goldhagen von KiddzInForm in Oer-Erkenschwick ging es nicht nur um Einblicke, sondern vor allem um Ermutigung. Zwischen „Muffins mit Haltung“ und Mutmachsprüchen entstanden Gespräche, die hängen bleiben:
Es ging darum, eigene Stärken zu entdecken, Neues auszuprobieren – und Fehler nicht als Scheitern, sondern als wichtigen Teil des Lernprozesses zu verstehen.

Starke Vorbilder, die Perspektiven verändern

Die Rückmeldungen zum Girls’ Day 2026 sprechen für sich: Schülerinnen zeigten sich begeistert von den offenen Einblicken und den ehrlichen Geschichten. Auch Eltern äußerten große Dankbarkeit für die Möglichkeit, ihre Töchter so früh mit unternehmerischem Denken in Kontakt zu bringen.

Denn genau hier liegt die Stärke des Formats:
Wenn Mädchen Unternehmerinnen erleben, die ihren Weg selbst gestaltet haben, entstehen neue Bilder im Kopf – jenseits klassischer Rollenklischees.

Die Girls’ Day Safari macht damit deutlich, wie entscheidend weibliche Vorbilder für die berufliche Orientierung sind. Sie zeigt: Selbstständigkeit ist kein abstraktes Konzept, sondern eine reale, greifbare Option.

Kreativität trifft Unternehmergeist – die Online-Veranstaltung

Parallel zur Präsenzveranstaltung kamen auch online 20 Mädchen mit 5 Vorbild-Unternehmerinnen zusammen. Über Zoom wurde ein interaktives Programm umgesetzt, das bereits im letzten Jahr für Begeisterung gesorgt hatte.

Beim gemeinsamen Escape Game schlüpften die Teilnehmerinnen in die Rolle einer fiktiven Unternehmerin und lösten typische Alltagsherausforderungen. Anschließend wurde es kreativ: In kleinen Gruppen entwickelten die Mädchen eigene Geschäftsideen.

Im Fokus standen dabei Themen, die den Nerv der Zeit treffen:

  • nachhaltige und gesunde Ernährung, etwa durch innovative Essensautomaten oder Bio-Getränke
  • neue Lern- und Arbeitsräume für Schüler:innen
  • kreative Wellness-Konzepte für mehr Ausgleich im Alltag

 

Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und unternehmerisches Denken bereits in jungen Köpfen steckt – wenn man ihnen den Raum dafür gibt.

Unser Fazit: Früh fördern, nachhaltig stärken

Die Veranstaltungen zum Girls’ Day 2026 haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll praxisnahe Einblicke und persönliche Begegnungen sind. Sie öffnen Türen, erweitern Horizonte und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Formate wie die Girls’ Day Safari leisten damit einen wichtigen Beitrag:
Sie begeistern Mädchen frühzeitig für Unternehmertum, fördern Selbstbewusstsein und machen Mut, eigene Wege zu gehen.

Oder, wie eine Teilnehmerin es treffend formulierte:
„Ich hätte nie gedacht, dass Selbstständigkeit so spannend sein kann.“

 

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